Geschichte der Feuerwehr Hornberg

Bis zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Hornberg im Jahre 1860, bestand das Löschwesen aus einer Löschmannschaft die in einzelne Rotten aufgeteilt war. Gerätehaus im Jahre 1926
Das Löschgerät wurde damals im Rathaus aufbewahrt.
Die Freiwillige Feuerwehr Hornberg hatte von der Gründung bis 1932 eine Mannschaftsstärke von 120 bis 140 Mann. Durch ein Gesetz wurde das Feuerlöschwesen im Dritten Reich neu geordnet. Die Hornberger Wehr wurde 1936 zur “Öffentlichen Feuerwehr” anerkannt. Sie unterstand nun dem örtlichen Polizeiverwalter (Bürgermeister).
Nach dem Zweiten Weltkrieg begann für die Hornberger Wehr eine trübe Zeit. Der Mannschaftsbestand wurde so dezimiert, dass der Rest kaum noch einsatzfähig war. Der Bürgermeister musste durch Notstandsverpflichtung zahlreiche junge Männer der Feuerwehr zuführen. Erst im Laufe der Jahre wuchs die Wehr wieder an. Im Jahre 1960 hatte die Freiwillige Feuerwehr Hornberg wieder 71 aktive Wehrmänner. Sie war damit wieder voll funktionsfähig.
Durch zwei Landesgesetze wurde in den Jahren 1949 und 1956 die Rechtsform aus dem Dritten Reich aufgehoben. Die Feuerwehr ist nun eine Einrichtung der Gemeinde ohne eigene Rechtspersönlichkeit. Ihr Vorstand ist nach dem Bürgermeister der Feuerwehrkommandant.

Im Jahre 1957 wurde auf Initiative von Kommandant Fritz Ketterer die Löschgemeinschaft Fohrenbühl gegründet. Ihr gehören die Freiwillige Übung der Löschgemeinschaft FohrenbühlFeuerwehr Schramberg, Lauterbach, Hornberg und die Werks- feuerwehr Junghans an. Sie war durch die schwierigen Wasserverhältnisse auf dem Fohrenbühl notwendig geworden . Da es damals noch nicht für alle Selbstverständlich war, dass badisches Wasser nach Württemberg gepumpt wurde. Bekanntlich verläuft auf dem Fohrenbühl die ehemalige Landesgrenze zwischen Baden und Württemberg.

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